Antrag auf Shared Desk und Einsparung 15 Mio bei Rathaus.
Der Haupt- und Finanzausschuss am 16. Juni 2026 möge beschließen:
- Die Verwaltung legt ein aktuelles „Shared Desk“ Konzept vor, bei dem sich mehrere Mitarbeiter in der Verwaltung die Arbeitsplätze teilen und zwischen Home Office und Büro abwechselnd buchen können
- Daraus erfolgt ein geringerer Raumbedarf und die Übersicht „Finanzbedarf, Gesamtprojektübersicht“ (Seiten 83-85 des Haushaltsentwurfs) sind in Position 13 „Energetische Modernisierung und Grundrissoptimierung“ ist bis ins Jahr 2044 um insgesamt 15 Mio. Euro zu kürzen
Begründung:
In der Sitzung des Ausschusses für Planen, Umwelt und Bauen vom 2. Juni 2026 in Verbindung mit der Beantwortung der Fragen der FDP Fraktion zum Haushalt führte die Verwaltung aus, dass es sich bei der Position 13 in der Übersicht zum Finanzbedarf um eine „erforderliche Grundrissoptimierung handele, um auf der vorhandenen Grundfläche mehr Arbeitsplätze unterbringen zu können“. Diese beträfe alle Immobilien der Stadt.
Die Verwaltung hat mit dem Personalrat und den Mitarbeitern eine Vereinbarung zu Home Office getroffen. Diese ermöglicht Arbeit von zuhause und wird auch sehr positiv angenommen und genutzt.
Die gelebte Flexibilität des Arbeitens muss auch Einfluss auf die vorhandenen Raumkapazitäten haben. Unserer Ansicht nach, müssen bei weitem nicht so viele Räume und Büros umgebaut und vorgehalten werden wie die Verwaltung das plant.
Zweifelsohne müssen die Gebäude an vielen Stellen saniert und auch den gesetzlichen Vorgaben entsprechend energetisch bis 2045 saniert werden. Die veranschlagten rund 68 Mio Euro erscheinen uns jedoch deutlich zu hoch. Durch einen weitgehenden Verzicht auf Umbau der Grundrisse lassen sich erhebliche Mittel einsparen.
Der Schwerpunkt muss auf ein System gelegt werden, wie ihn nahezu alle Firmen nutzen. Dabei werden Anwesenheiten im Büro und Home Office mit den Vorgesetzten abgestimmt und entsprechende Räume gebucht. Schon unbürokratische Absprachen in kleinen Abteilungen führen zum Ziel.