Fünf Fragen an... Kesfi Ertem.

1. Wann und wie bist du zur FDP gekommen?

Mein erster Kontakt mit der FDP war Anfang 2020 bei der Kommunalwahl. Damals hat uns Frau Andrea Metz in unserem Pflegedienst besucht – mitten in der Corona-Zeit, als die Pflege besonders gefordert war. Sie wollte wissen, wie es uns geht und hat uns wirklich zugehört. Das hat mich sehr beeindruckt – es war der erste Impuls für mein politisches Interesse.

Im Oktober 2023 habe ich dann Herrn Thomas Sterz kennengelernt. Auch er hat mich überzeugt – nicht nur als Politiker, sondern als Mensch, der für Mettmann da ist, der zuhört und mit den Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch bleibt. Da habe ich gemerkt: So möchte ich auch Politik machen – ehrlich, offen und mit dem Ziel, etwas Gutes für unsere Stadt zu bewegen. So bin ich zur FDP gekommen.

2. Warum hast du dich für die FDP entschieden?

Weil ich viele Werte der FDP teile. Freiheit, Verantwortung, faire Chancen – ohne alles vom Staat zu erwarten. Die FDP steht für Eigeninitiative, gute Bildung, Fortschritt und Digitalisierung. Das spricht mich an. Ich finde: Jeder soll seinen Weg gehen können, aber niemand darf dabei allein gelassen werden. Das passt gut zu meinem Leben und zu meiner Arbeit.

3. Was ist für dich die größte Herausforderung für die FDP?

Ich glaube, die größte Herausforderung ist, dass wir noch näher an die Menschen ranmüssen. Nicht nur große Reden halten, sondern zeigen, dass wir zuhören und verstehen, was die Leute wirklich bewegt. Gerade in Bereichen wie Pflege, Bildung oder im Alltag. Die FDP hat gute Ideen – wir müssen sie nur besser rüberbringen und mehr mit den Menschen ins Gespräch kommen.

4. Was ist dein Lieblingsort in Mettmann?

Ganz klar: der Goldberger Teich. Da ist es ruhig, grün, einfach schön. Ich gehe gern dorthin, um abzuschalten und nachzudenken. Das ist ein Ort, der einfach gut tut.

5. Was machst du in deiner Freizeit?

Meine Freizeit ist oft eng mit meiner Arbeit verbunden – und das ist für mich völlig in Ordnung. Ich leite seit acht Jahren einen Pflegedienst in Mettmann und engagiere mich ehrenamtlich für Seniorinnen und Senioren. Ich helfe, begleite, berate – ganz unkompliziert, einfach so. Das macht mir Freude. Ich sage immer: Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

Natürlich verbringe ich auch Zeit mit meiner Familie – wir machen Ausflüge und genießen gemeinsame Momente. Aber auch meine Arbeit gehört irgendwie zu meinem Alltag, selbst in der Freizeit. Und das fühlt sich genau richtig an.

Danke, Kesfi.

Kesfi Ertem ist 41 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Jungs. Er lebt seit sechs Jahren in Metzkausen, arbeitet als Pflegeberater und leitet einen ambulanten Pflegedienst in Mettmann.