Stadtrat beschließt in unserem Sinne Wirtschaftlichkeitsprüfung für Gesamtschulstandorte.

Der Stadtrat hat mit großer Mehrheit mit 41 Stimmen bei 21 Gegenstimmen und keiner Enthaltung beschlossen, dass der bisherige und potenziell neue Standort der Gesamtschule hinsichtlich wirtschaftlicher und pädagogischer Kriterien überprüft wird. Der bisher kommunizierte Zeitplan wird dadurch nicht verzögert.

Die FDP Initiative zu diesem Vergleich wurde als Antrag zur Ratssitzung eingebracht und von der Verwaltung aufgenommen. In der ausführlichen städtischen Stellungnahme begrüßte die Stadtspitze den Vorschlag der Liberalen ausdrücklich. Dazu wurde von der Verwaltung ein eigener Beschlussvorschlag zur Abstimmung gestellt, der in Details sogar über den FDP Antrag hinausging.

Dieser städtische Antrag wurde mit breiter Mehrheit angenommen. Auf Antrag der Grünen wurde geheim abgestimmt, so dass die Bürgerschaft leider nicht transparent erkennen kann, wie sich die Ratsmitglieder persönlich verhalten haben. Da es der FDP Fraktion ganz klar um die Sache geht und nicht um den letzten „Punkt und Komma“ blieb der eigene Antrag beschlusslos, da der Beschlussvorschlag der Verwaltung der weitergehende war.

Auch unserem Wunsch kurzfristig den Schulentwicklungsplan fortzuschreiben möchte die Verwaltung entsprechen und im zweiten Quartal neue Zahlen zu Schülerinnen und Schülern vorlegen.

Fraktionsvorsitzende Andrea Metz dazu: „Für die Zukunft der Gesamtschule ist damit eine sehr gute Lösung erreicht. Es wird von unabhängiger Seite der bestmögliche Standort für ein gutes Lernumfeld verglichen und geprüft. Eine zeitliche Verzögerung tritt dabei nicht ein.“

„Wir haben der Bürgerschaft versprochen, dass wir die Schullandschaft optimal für alle Kinder und Familien stärken wollen und gleichzeitig im Interesse aller Bürger mit Vernunft auf die Kosten achten. Das haben wir durch unseren Antrag voll und ganz erreicht und sind sehr zufrieden, eine Mehrheit im Rat davon überzeugt zu haben“, ergänzt Thomas Sterz als stv. Fraktionsvorsitzender.